Die Kerze ist Symbol für Hoffnung, Glück,
Freude, Lebenskraft, Spiritualität, Wärme ….
Auch in dir sind Hoffnung, Glück, Freude ….
In dir ist das Gute, das Schöne, das Licht.
Suche es! Du wirst es finden.
Auch Kerzen leuchten nur, wenn wir sie anzünden.
Werde zur Kerze! Spende Licht!
Glück, Freude, Liebe werden in dir
und um dich
wachsen.
Das Licht der Kerze zeigt dir deinen Weg.
Leuchte auch anderen auf ihren Wegen.
Deine Flamme spendet Licht,
sie kann weitere Kerzen entzünden.
Mit ihr kannst du das Licht weitergeben.
So wird es immer heller und heller.
Die tiefe Finsternis verschwindet.
Kerzenschein verändert das Bild.
Die Kerze ist mild, ist zart, ist liebevoll.
Sie kann dich, kann deine Umgebung neugestalten.
Auch was du anleuchtest, erscheint in einem neuen Licht.
Es wird sich verändern.
Mit der Liebe wirst du zum Kerzenschein
Für dich und deine Umwelt:
mild, sanft, zart, liebevoll….
Die Kerze braucht die Dunkelheit,
bei Tag ist sie nutz- und sinnlos.
Die Menschen um dich brauchen dich,
wenn es rund um sie und in ihnen finster ist.
Die Kerze vertreibt die Dunkelheit nicht,
so wie das „große“ Licht alles ausleuchtet.
Sie lässt der Dunkelheit noch Raum.
Die Kerze wächst in die Dunkelheit hinein,
sie kann und sie will mit der Dunkelheit.
Zusammen sind sie Yin und Yang –
der eine wird erst durch den anderen zum Selbst.
Wenn du das Licht bist, leuchte nicht alles aus,
achte die Finsternis, bewahre ihr ihren Raum,
achte Grenzen, mach Halt vor Geheimnissen!
Vielleicht ergeben Licht und Finsternis die Liebe:
Jeder ist da und jeder darf, ja er muss, bleiben.
Das Licht ist das Zarte, das Kleine, das Vertraute,
die Dunkelheit das Verborgene, das Geheimnisvolle.
Nicht einfach ist es, Licht zu werden und Licht zu
sein.
Aber wenn es einfach wäre, wären ja alle Licht.
Die Sanftheit, die Ruhe und die Stille der Kerze
Lassen Sanftheit, Ruhe und Stille in uns wachsen.
Die Kerze - eine Brücke zwischen Leib und Seele.
Die Kerze ist Symbol für das Leben.
Wir zünden sie an, leuchten uns und anderen …
Irgendwann ist sie runtergebrannt, geht sie aus.
Wir müssen sorgsam sein –
nur anzünden, wenn nötig.
Die Flamme der Kerze ist empfindsam.
Schon ein leichter Wind bläst sie aus.
Ein Glassturz kann sie beschützen,
damit sie auch in stürmischen Zeiten leuchtet.
Gerade da brauchen wir sie.
Schütze dein Licht, deine Flamme,
damit sie brennt, wann sie gebraucht wird.
Kerzenschein begeistert uns,
es bleibt aber ein Spiel mit dem Feuer.
Feuer bringt Wärme, Energie - und kann vernichten.
Auch Kerzen können etwas in Brand stecken,
können etwas anzünden, es verheeren.
Was mit dem Feuer passiert, bestimmen wir.
Zum richtigen Umgang brauchen wir die Demut.
Kerzenschein erzeugt auch Sehnsüchte,
Sehnsucht nach Geborgenheit, nach Liebe,
nach Erfüllung, nach dir selbst.
Diese Sehnsucht hält vielleicht andere Süchte ab.
Das Licht ist Quelle des Lebens.
Wer nie gebrannt hat, hat ein dunkles,
ein
langweiliges Leben.
Anhang: Lichtmeditation
Such dir einen stillen Ort, wo du dich wohl fühlst.
Nimm eine Meditationshaltung im Sitzen oder im
Liegen ein.
Schließe die Augen, atme ruhig und gelassen, schalte
deine Gedanken ab
(vielleicht zählst du langsam bis 10 und wieder zurück)
und konzentriere dich auf deinen Atem.
Gehe in Gedanken in dein Herz. Entzünde dort eine
Kerze,
wenn nicht ohnehin schon eine brennt.
Gehe mit dieser Kerze durch deinen Körper.
Bringe jedem Körperteil das Licht und sieh,
wie
sich dein Körper erhellt.
Wenn du deine Wanderung von den Zehen bis zum
Scheitel
hinter dich gebracht hast und dein Körper leuchtet und strahlt,
geh zurück zum Herz und stelle dort die brennende
Kerze ab.
Bedanke dich! Genieße deine Klarheit und deine
Helle!
Öffne deine Augen und sei voll bei dir!
28.11.2025 Alois
Markschläger
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