In meinem letzten Blog habe ich mit dem Wortspiel "auf“ versucht, die Schrecken eines Krieges aufzuzeigen. Daran möchte ich mit einem Gebet anschließen:
Gebet für den Frieden
Herr, mach mich zu
einem Werkzeug Deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst,
dass ich verzeihe, wo man beleidigt,
dass ich verbinde, wo Streit ist,
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist,
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht,
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert,
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste,
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe,
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt,
wer sich selbst vergisst, der findet,
wer verzeiht, dem wird verziehen,
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.
Dieses Gebet von Franz von Assisi ist 800 Jahre alt und hat an Aktualität eher gewonnen als verloren.
Lies es noch einmal oder öfter! Du wirst erkennen, dass ein Krieg nicht von Putin, Bush oder Trump, sondern von Menschen wie mir und dir gemacht wird. Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin! (Carl Sandburg)
Vielmehr könnte es mit Gewaltlosigkeit funktionieren. Aber mit der Gewaltlosigkeit lassen sich keine Waffen verkaufen. Daher darf sie nicht sein.
Das Gebet des Franziskus ergänze ich um zwei Worte von Martin
Luther King, der wie Mahatma Gandhi mit Gewaltlosigkeit mehr als alle
Kriegstreiber bewirkt hat.
endlich das letzte
Wort haben werden.“
(Zitiert nach K.
D. Härtel, „Martin Luther King, Ich habe einen Traum“)
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